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In 5 Phasen zum fertigen Produkt: So läuft die Zusammenarbeit mit uns ab

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Bild von Steffen D. Meyer
von Steffen D. Meyer
01.07.2022 - Lesezeit: 6 Minuten

Die Entwicklung eines digitalen Produktes muss wohl durchdacht sein. Hier erfahren Sie, welche Phasen ein Projekt üblicherweise bei uns durchläuft, wenn es von Grund auf neu entwickelt wird. Wenn bereits Vorarbeit geleistet wurde, können wir einige Phasen überspringen.

Phase 0: Beratungsgespräch

Was ist Ihre Idee? Und ist sie realistisch?

Kosten: 0 Euro


Am Anfang steht ein 30-minütiges Beratungsgespräch. Sie müssen dazu nichts vorbereiten. Eine erste grobe Idee reicht völlig. Alles Weitere ergibt sich von allein, denn wir sind neugierig: auf Sie, auf Ihr Unternehmen, auf Ihre Ideen und auf die Aufgaben. 

Wir stellen die Fragen, die Sie sich womöglich noch nicht gestellt haben und gemeinsam finden wir so heraus, ob Ihre Idee umsetzbar ist und was es dazu ungefähr braucht. 

Wenn Sie weiter mit uns zusammenarbeiten wollen, legen wir in einem weiteren Termin die Konditionen fest und machen bei Phase 1 weiter. Wenn es nicht zur Kooperation kommt, haben Sie trotzdem mehr über die Machbarkeit Ihrer Idee und Möglichkeiten der Digitalisierung erfahren - gewissermaßen war es ein kostenfreies Sparring.

Phase 1: Analyse

Wie arbeitet Ihr Unternehmen? Und passt das zur Digitalisierung?

Kosten: 1000 bis 2000 Euro


Digitalisierung ist ganzheitlich zu verstehen und betrifft oft Abteilungen, an die Sie gar nicht gedacht hätten. Durch Gespräche mit Stakeholder*innen und der Sichtung von vorhandenen Unterlagen analysieren wir Ihre Prozesse und Strukturen und finden heraus, an welchen Stellen bei ihrem digitalen Produkt angesetzt oder optimiert werden muss. 

Jede Firma ist dabei verschieden, aber durch unsere jahrelange Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte für unterschiedlichste Branchen, wissen wir, welche Fragen wir zu stellen und nach welchen Painpoints wir zu suchen haben. Am Ende führen wir ein erstes Feedback-Gespräch und setzen uns an die Konzeption.

Phase 2: Konzeption und Design

Wie soll die Applikation später funktionieren? Und wer muss eingebunden werden?

Kosten: 4000 bis 8000 Euro


Mittels sogenannter Wireframes verbildlichen wir die geplanten Abläufe der digitalen Applikation und die damit verknüpften Prozesse im Unternehmen: Aus ersten groben Skizzen (Low Fidelity Wireframes) werden im Laufe dieser Phase ansprechende Visualisierungen mit der ausgearbeiteten Benutzungsoberfläche (High Fidelity Wireframes), und danach erstellen wir einfache Prototypen bzw. Click-Dummies der Applikation ohne Funktionalitäten.

So bekommen alle Stakeholder*innen schon früh ein Gefühl für das finale Produkt und es können die Abläufe nochmals geprüft werden. Idealerweise werden für einen Test auch die potentiellen Nutzer*innen hinzugezogen.

Im besten Fall arbeiten wir bereits in dieser Phase mit einem von Ihnen bestimmten Product Owner zusammen. Diese direkte Ansprechperson hilft uns, Probleme und Hürden schnell zu identifizieren und zu überwinden. Zudem bündelt sie die Anliegen diverser Abteilungen, teilt uns diese mit und kann so stets die Richtung der Entwicklung beeinflussen.

Phase 3: Scope and Go

Welchen Umfang hat das Projekt? Und welche Technologie verwendet es?

Kosten: 0 Euro


Nachdem wir uns ein umfassendes Bild von Ihren Strukturen, Prozessen und Herausforderungen gemacht und eine mögliche Lösung konzipiert haben, können wir nun den Umfang, den „Scope“, der zukünftigen Kooperation festlegen und die Kosten einschätzen. Dabei müssen grundlegende Entscheidungen getroffen werden, etwa welche Technologien zum Einsatz kommen sollen.

Wenn zum Beispiel eine App in allen App Stores funktionieren soll, ist eine andere Programmiersprache vonnöten als wenn nur Android-Nutzer*innen Zugriff haben sollen. Ein späterer Wechsel ist sehr aufwändig, weshalb die hier getroffenen Entscheidungen wohl überlegt sein müssen.

Sobald wir uns in einem Gespräch auf den Scope geeinigt und Sie ihr Go gegeben haben, geht es an die Umsetzung.

Phase 4: Umsetzung

Welche Funktionen sollte die Applikation haben? Und braucht sie am Anfang wirklich alle?

Kosten: ab 30.000 Euro 


Nun beginnen unsere Entwickler*innen zu programmieren. Hierbei verstehen wir uns als Übersetzer*innen und Vermittler*innen zwischen Ihrem Geschäftsbereich und der Informatik. Einfach gesagt: Sie erklären uns, über welche Funktionen die Applikation verfügen soll und wir erklären es mit Hilfe unserer Programmiersprachen-Kenntnisse dem Computer.

Dabei arbeiten wir nach der SCRUM-Methode: In wöchentlichen Meetings legen wir fest, welche Funktionen und Features als nächstes angegangen werden und schauen uns bereits fertiggestellte oder laufende Aufgaben an. Durch diese agile Arbeitsmethode können wir schnell auf neue Wünsche eingehen und Lösungen für plötzliche Probleme finden.

Die Aufgaben werden in sogenannten Sprints in einem Backlog übersichtlich festgehalten und Entwickler*innen zugeordnet. Diese tragen am Ende ihres Arbeitstages den aktuellen Stand ihres Projektes ein, damit Sie sich auch zwischen den Meetings fortlaufend informieren können. Auch können über dieses Projektmanagement-Tool schnell und einfach kleinere Fragen schriftlich geklärt werden.

Am Ende dieser Phase kann ein Minimum Viable Product stehen, ein MVP. Dies ist gewissermaßen eine erste funktionsfähige Applikation, die über die minimalen Anforderungen verfügt und im laufenden Betrieb eingesetzt wird. So lässt sich das eigene Konzept mit geringem Aufwand schnell am Markt testen. Auf Grundlage von User-Feedback wird dieses MVP stets weiterentwickelt.

Die Entwicklung eines MVP ist aber nicht immer ratsam: Wenn die Fans einer Marke eher fertige Produkte erwarten und nicht als Community an der Weiterentwicklung teilhaben wollen, sollten beim ersten Launch alle Funktionen vorhanden sein.

Unabhängig davon, ob nun ein MVP oder ein völlig ausstaffiertes Produkt das Ergebnis dieser Phase ist, ist es mit dem Launch des Produktes noch nicht getan.

Phase 5: Wartung und Weiterentwicklung

Kosten: nach Absprache 


Sobald das digitale Produkt fertiggestellt ist, hört die Arbeit nicht auf: Schließlich entwickeln sich Technologien weiter, Nutzer*innen wünschen sich mehr Funktionen oder Abteilungen wollen einen neuen Service integrieren. Digitale Produkte sind daher ein wenig so wie Maschinen: Wenn sie nicht regelmäßig gewartet und verbessert werden, leidet die Performance, im schlimmsten Fall droht Stillstand. 

Quelle: Semrush  

Deshalb stellen wir in dieser Phase Entwicklerinnen ab, die bereits an dem Projekt gearbeitet haben und es so einfach weiter betreuen können. So können sie kleinere Bugs schnell ausmerzen und Verbesserungen unkompliziert integrieren. Grundsätzlich schreiben wir den Code so, dass auch externe Programmiererinnen einfach verstehen, wie die Applikation funktioniert. Doch müssen sich diese natürlich erst von Null auf einarbeiten.

Leider wird diese Phase oft vergessen oder vernachlässigt, dabei ist sie essentiell: Wenn das digitale Produkt nicht kontinuierlich gepflegt wird, steht nach einiger Zeit im schlimmsten Fall eine Generalüberholung an, die wesentlich teurer ausfällt als eine stete Weiterentwicklung des Projektes. 

Unser Versprechen

Wir leben agile Arbeitskultur: Das bedeutet, Sie können nach jeder Phase entscheiden, ob wir weiterhin zusammenarbeiten wollen. So können Sie sich ganz ohne Risiko von unserer Expertise und Erfahrung überzeugen.

Haben Sie noch Fragen?

Diese klären wir gerne in unserem kostenfreien Beratungsgespräch. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

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