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Welcher Digital-Dienstleister ist der richtige für Sie?

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von Steffen D. Meyer
02.05.2022 - Lesezeit: 4 Minuten

Freelancer, große Agenturen, ausländische Personaldienstleister oder ein Hybrid-Modell? Hier erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Digital-Dienstleister mit sich bringen.

Teaser agencies compare

Sie haben eine Idee für ein digitales Produkt und wollen es umsetzen lassen? Als Firma haben Sie hier die Wahl zwischen mehreren Anbietern, die sich grundsätzlich in vier Kategorien unterteilen lassen:

  • Freelancer

  • Große Internet-Agenturen

  • Ausländische Personaldienstleister

  • Hybrid-Agenturen

Doch jeder dieser Digital-Dienstleister hat Vor- und Nachteile, die Sie kennen sollten, bevor Sie eine Auswahl treffen.


Freelancer

Icon with a neutral person working on a notebook standing for a freelancer

Pro

Die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Digital-Fachkräften gestaltet sich häufig unkompliziert. Nach einem ersten Call wird ein Projekt vereinbart, zwischendurch nachjustiert und es schließlich abgeschlossen. Der Preis für die Dienstleistung liegt meist im Mittelfeld.

Kontra

Es gibt so gut wie keine Skalierbarkeit: Ein Freelancer hat in der Regel keine weiteren Angestellten, die bei erhöhtem Aufwand schnell einspringen können. Auch ein Ausfall des freiberuflichen Partners lässt sich schwer bis gar nicht kompensieren, da die kritischen Informationen oft nur bei ihm liegen und nicht mit anderen geteilt worden sind. Die Resilienz ist damit niedrig.


Große Internet-Agentur

Icon with a agency building

Pro:

Große Agenturen haben sehr viel Erfahrung und stemmen auch die ambitioniertesten Projekte. Zudem schöpfen sie aus einem großen Pool an Mitarbeiter*innen und können Ausfälle durch Ressourcen-Umschichtung gut abfangen. 

Contra:

Häufig sind die Kosten sehr hoch, und Projekte, die weniger als eine Millionen Euro umfassen, werden oft gar nicht erst angenommen. Je niedriger das Auftragsvolumen zudem ausfällt, desto niedriger ist auch oft die Priorität gegenüber anderen umsatzstärkeren Projekten.

Kommt es zu Engpässen, wird zuerst bei den weniger relevanten Auftraggebern gespart, was Zeit- und Qualitätseinbußen zur Folge haben kann. Nicht von der Hand zu weisen ist auch die Gefahr, dass kleine Ideen zu großen Vorhaben aufgebläht werden, um das Auftragsvolumen zu steigern. 


Ausländische Personaldienstleister

Icon with a island or continent and an agency building standing for a off-shore service provider.

Pro:

Eine sogenannte Near-Shore- oder Off-Shore-Agentur hat ihren Sitz in einem Niedriglohnland und verfügt über örtliche Digital-Fachkräfte. Die Agentur kann aufgrund der Gehälter niedrige Preise anbieten und – Stichwort Skalierbarkeit – bei steigendem Aufwand schnell weitere Mitarbeiter*innen dem Projekt zuteilen. 

Contra: 

Die Fähigkeiten der vermittelten Fachkräfte sind oft intransparent, die Qualität kann sehr durchwachsen ausfallen. Hinzu kommen Sprachbarrieren, die die Zusammenarbeit verkomplizieren. 

Juristisch kann eine Kooperation zudem zu einem Risikospiel werden, und das selbst in EU-Ländern: Schließlich sind bei Vertragsbrüchigkeit oder sonstigen Komplikationen Rechtsexpert*innen vonnöten, die sich mit dem ausländischen Recht auskennen und es durchsetzen müssen. Das kann teuer werden - mit ungewissem Ausgang. 


Hybrid-Agenturen

Icon with a globe and an agency building standing for a hybrid agency.

Pro: 

Wie der Name schon sagt, werden hier Modelle miteinander kombiniert: Eine Digital-Agentur in Deutschland beschäftigt Mitarbeiter*innen und Freelancer nicht nur im Inland, sondern auf der ganzen Welt und lässt diese per Remote Work zusammenarbeiten. Dadurch sind Kosten niedrig, die Skalierbarkeit vorhanden und Rechtssicherheit gegeben.

Im Gegensatz zu Near-Shore oder Off-Shore-Agenturen beschäftigt die Hybrid-Agentur nicht nur Fachkräfte aus einem Land, sondern aus vielen Ländern auf der ganzen Welt. Das erhöht die Talent-Auswahl erheblich und damit die Qualität. (Auch die Beschäftigten selbst berichten von vielen Vorteilen)

Contra:

Sehr kleine und sehr große Auftragsvolumina unter- oder überfordern solche Agenturen: Hier lohnen sich dann entweder Freelancer oder große Dienstleister.


Fazit

Kommentar von Sebastian Schlaak,
Geschäftsführer der Digitalberatung prepend

„Gerade kleine und mittelständische Unternehmen brauchen oft weder große Internet-Agenturen, die Projekte teils extrem aufblähen, noch Freelancer, für die viele Aufgaben schlicht zu groß sind. Für diese Firmen ist es häufig verlockend, auf Near- und Off-Shore-Agenturen zu setzen. Doch unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass dies durchaus ein Risikospiel bei Qualität und Sicherheit darstellen kann.

Eine Tabelle mit Vor- und Nachteilen von Digital-Dienstleistern

Mit der Gründung von prepend wollten wir das beste der unterschiedlichen Anbieter zusammenführen: Unsere Zentrale ist in Berlin, doch unsere Fachkräfte heuern wir auf der ganzen Welt an. Mit diesem Hybrid-Modell können wir hohe Qualität zu einem guten Preis anbieten.

Wenn Sie sich davon überzeugen wollen, dann vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Beratungsgespräch.”


Schauen Sie sich unsere erfolgreich
abgeschlossenen Projekte an.

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