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Kein Datenschutz kann teuer werden

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Kein Datenschutz kann teuer werden

Seit Mai 2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), doch viele Unternehmen sind immer noch nicht mit ihr warm geworden. Dabei kann es richtig teuer werden, wenn sie missachtet wird: Bußgelder können eine Höhe von bis zu vier Prozent des Umsatzes einnehmen. 

Aus DSGVO wird dann schnell DSGV-Oh!

2021 verhängten die Landesdatenschutzbeauftragten nach Recherchen des Handelsblatt 397 Bußgelder. Die höchste Strafzahlung von 900.000 Euro musste das Energieversorgungsunternehmen Vattenfall begleichen.

Solche Summen jagen kleinen und mittelständischen Unternehmen gehörig Angst ein, wodurch sich viele nicht trauen, ihre vorhandenen Daten überhaupt zu nutzen. In einer Bitkom-Umfrage nennen ganze 78 Prozent der befragten Unternehmen „Rechtsunsicherheit“ als größte Herausforderung bei der Umsetzung der DSGVO – und das drei Jahre nach ihrer Einführung!

Bei der Software-Entwicklung für unsere Kunden beziehen wir daher von Anfang an unseren Datenschutzbeauftragten mit ein. Er ist DSGVO-Experte und achtet darauf, dass alle Prozesse und Strukturen datenschutzkonform sind. 

Das ist enorm wichtig. Denn wenn die Datenschutz-Thematik auf später verschoben wird und später dann datenschutzrechtliche Probleme an neuralgischen Stellen auftauchen, muss womöglich das komplette System umgebaut werden. Das ist aufwendig und kann teuer werden.

Datenschutz schützt vor Datenpannen

Datenschutz sollte aber nicht nur aus Kostengründen oder wegen drohender Bußgelder ernst genommen werden: Kein Unternehmen möchte gerne wegen großer Datenpannen im Rampenlicht stehen, und auch Angestellte fühlen sich in einer Firma wohler, wenn diese sorgsam mit ihren Informationen umgeht.

Die DSGVO sollte daher nicht als böswilliger Feind aufgefasst werden, sondern als ehrlicher Freund, der einem davor bewahrt, großen Mist zu bauen.

So wird aus DSGV-Oh vielleicht bald DSGV-jO!

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