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10.08.2022

DSGVO-Verstoß: Warum einer Volksbank 900.000 € Bußgeld drohen

Auch wenn etwas vermeintlich gut gemeint ist, ist es noch nicht legal. ℹ️

Diese Erfahrung machte jüngst die Hannoversche Volksbank. Ihr droht aufgrund eines Verstoßes gegen die Datenschutzgrundverordnung DSGVO ein Bußgeld von 900.000 Euro. 💶💶💶💶💶

Nach eigener Aussage wollte die Bank nur herausfinden, welche Kunden besonders online-affin sind. Diese hätten dann – für mehr Umweltschutz – vermehrt Mails 📨 und nicht Briefe 📬 bekommen.

Um die Digitalaffiniät aber festzustellen, trug das Institut Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammen und forderte sogar Informationen von der Schufa an. Es informierte seine Kunden zwar darüber in einer Passage eines 28 Seiten langen Briefs 📃📃📃. Doch das ersetze die „notwendigen Einwilligungen nicht“, so die niedersächische Datenschutzbeauftragte. 👩‍⚖️

Die Bank hatte sich auf Artikel 6 Absatz 1 der DSGVO berufen, nach der die Verarbeitung von Daten aufgrund von „berechtigten Interessen“ ohne Einwilligung möglich sei. 👍 Dieser Argumentation erteilte die Aufsichtsbehörde trotz der vermeintlich kundenorientierten Absichten der Bank eine klare Absage. 👎

Anscheinend fehlt selbst Organisationen mit etablierter Compliance manchmal der Überblick darüber, was DSGVO-konform ist und was nicht. 🤷🏻‍♀️

Nur ein Grund von vielen, warum wir regelmäßig mit unserem Datenschutz-Spezialisten konferieren. Grüße gehen raus an Björn Barthelmes 😎

Mehr zum Fall in diesem Artikel

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03.08.2022

Unternehmensgründungen per Video-Meeting möglich!

Deutschland macht bei der Digitalisierung einen Schritt nach vorne: Seit 1. August ist eine Unternehmensgründung per Video-Meeting möglich! 👨‍💻🚀 🥳

Bislang mussten Gründerinnen und Gründer persönlich beim Notar erscheinen. Nun entbindet sie das Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) von dieser Pflicht. 📑

Die neue Regelung gilt allerdings nur für die Gründung einer GmbH oder UG. Für eine Aktiengesellschaft braucht es weiter den Gang zum Notar. Und auch wer Mitarbeiter*innen am Unternehmen beteiligen möchte, kann das nicht online erledigen. ❗

Weitere Details zum Gesetz findet ihr in diesem Artikel von Elektroniknet.

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27.07.2022

1st Berlin Statamic Meetup

Unser Geschäftsführer Dennis Kluge schwört auf das CMS Statamic. Warum, das möchte er Interessierten gerne auf diesem Meetup Event in Berlin nahebringen.

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22.07.2022

"Nur wer das Chaos akzeptiert, kann es kontrollieren"

Die Entwicklung digitaler Produkte ist häufig komplex: Die Herausforderungen sind ungewiss, die Lösungen erst noch zu entdecken. Nur mit agilen Konzepten lässt sich dieses Chaos kontrollieren. 🌀🤸

Viele Firmen sind diese Herangehensweise aber nicht gewohnt: Sie möchten Projektpläne mit detaillierten Schritten der nächsten Monate und Jahre erstellen. So nachvollziehbar dieser Gedanke ist, so hinderlich ist er bei der Digitalisierung.  🖥️

Schließlich werden viele digitale Produkte auf spezielle Kunden- und Firmenbedürfnisse zugeschnitten und sind damit ganz neue Kreationen. Es gibt also keine Blaupause. Manche Ideen und nötige Funktionen entstehen erst mitten im Entwicklungsprozess und müssen dann integriert werden. Eine detaillierte, langfristige Planung verhindert aber eine solche Flexibilität. 🤚

Bei einer agilen Arbeitsweise wird hingegen in sogenannten Sprints gearbeitet: In meist wöchentlichen Meetings werden hier Fortschritte festgehalten, Änderungen besprochen und neue Aufgaben vergeben. ♟️

Auf diese Weise gibt man dem Chaos der unendlichen Möglichkeiten Sprint per Sprint Struktur und entwirft so sein ganz individuelles digitales Produkt. Um diesen Weg zu beschreiten, muss man jedoch lernen, in wöchentlichen Rhythmen zu denken. 🗓️

Und das kann nur, wer das Chaos akzeptiert. 🌀✅

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19.07.2022

Steuerportal Elster geht in die Knie

Das digitale Steuerportal Elster funktioniert eigentlich recht gut, doch am 1. Juli ging es in die Knie. Das hätte nicht sein müssen. ℹ️

Schließlich wusste die Verwaltung, dass im Zuge der Grundsteuerreform alle 36 Millionen Grundstückseigentümer in Deutschland zwischen dem 1. Juli und 31. Oktober eine Feststellungserklärung beim Finanzamt abgeben mussten – und zwar digital über Elster. 🖥️

Doch schon 100.000 gleichzeitige Zugriffen haben die Server überlastet.Eine Skalierung der Systeme im Vorfeld hätte das verhindern können, aber das war offenbar nicht geschehen. 🤷‍♀️

Dieser Kommentar von Golem geht zudem auf die fragwürdige Datenabgabe-Praxis ein und resümiert: „Ein bisher eigentlich gutes und nicht durch grobe Fehler aufgefallenes Digitalisierungsprojekt wie Elster wird so völlig unnötig durch einen miserablen und nicht nachvollziehbaren Verwaltungsprozess zwangsweise überlastet.“ ❗

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13.07.2022

Europas Rückstand

Europa verliert den Anschluss an die Weltwirtschaft! ⚠️

Vor der Finanzkrise – Ende 2007 – kamen noch 46 der 100 wertvollsten Unternehmen aus Europa. Inzwischen sind es nur noch 16. Aus Deutschland ist dabei kein einziges. 😔

Ganz oben auf der Top-100-Liste, die die Beraterfirma EY zusammengestellt hat, finden sich vor allem große US-Tech-Konzerne wie Alphabet Inc. oder Microsoft. 🖥️

„Die schwache Aufstellung Europas und Deutschlands gerade im Technologiesegment sollte uns zu denken geben“, sagt Henrik Ahlers, Geschäftsführer von EY. 🧑‍💼 Er sieht aber auch Chancen: „Die Digitalisierung birgt gerade für einen Industrie- und Hochlohnstandort wie Deutschland grundsätzlich enorme und derzeit teils noch ungenutzte Potenziale.“

Das sehen wir auch so und und wollen dabei helfen, diese Potenziale zu heben und Europa wieder nach vorne zu bringen. 💪

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08.07.2022

"Ein digitales Projekt fängt erst richtig an, wenn's fertig ist"

Diese Aussage unseres Geschäftsführers mag auf den ersten Blick paradox klingen. Doch sie bringt auf den Punkt, was immer noch zu viele Firmen übersehen: Ein digitales Produkt ist nicht einmal fertig programmiert und abgeschlossen, sondern muss stets gepflegt und weiterentwickelt werden. ☝️

Deshalb müssen nach der Live-Schaltung Entwicker*innen für das Projekt abgestellt werden, um neue Services zu integrieren oder kleinere Bugs schnell auszumerzen. 🪛🔧

Digitale Produkte sind ein wenig so wie Maschinen: Wenn sie nicht regelmäßig gewartet und verbessert werden, leidet die Perfomance, im schlimmsten Fall droht Stillstand. 🛑

Es fängt also erst richtig an, wenn's fertig ist. 👌

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06.07.2022

Kommunen und die Digitalisierung

Die Digitalisierung der Verwaltung ist die Dauerbaustelle 🚧 schlechthin für Städten und Gemeinden in Deutschland. 🏘️

Das ist ein Ergebnis des "Zukunftsradar Digitale Kommune", für den 931 Personen mit Leitungsfunktion in Kommunen zum Stand der Digitalisierung befragt wurden - darunter Bürgermeister*innen, Dezernent*innen und Fachbereichsleiter*innen. 🧑‍💼👩‍💼

75 Prozent der Befragten sehen den größten Handlungsbedarf bei der Verwaltungsdigitalisierung. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund, stellt dazu fest, „dass es sich dabei um eine komplexe Herausforderung handelt, die deutlich über die Ideen des Onlinezugangsgesetzes hinaus geht." 💡

Verwaltungsdigitalisierung bedeute also nicht nur Bürgerdienste online zugänglich zu machen, sondern ganze Abläufe und Prozesse mittels digitaler Technik neu aufzustellen. ⚙️💻 Auch müsse in den Köpfen der Mitarbeiter*innen ein entsprechendes Mindset etabliert werden. 🧑‍💻 👩‍💻

An diesen Aussagen ist gut zu erkennen, dass das Verständnis von Digitalisierung immer weiter zunimmt. Denn Digitalisierung bedeutet nicht nur die Einführung neuer Technologien, es ist eine neue Art zu arbeiten. Das kommt jetzt offenbar auch immer mehr in den Kommunen an. 👍

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30.06.2022

Offener Brief an die Pharma-Branche

Unser Geschäftsführer Dennis Kluge hat einen Brief geschrieben.✒️

Zum vollständigen Brief

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29.06.2022

Sicherheitslücken bei Gesundheits-Apps

Gesundheits-Apps unterstützen bei Therapien zu Depression oder Krebs und können daher sensible Daten enthalten, die besonders schützenswert sind. 🔒 Das IT-Sicherheitskollektiv zerforschung hat allerdings bei zwei solcher DiGa-Apps 💊 Sicherheitslücken entdeckt, wie Lilith Wittman im Interview mit der Apotheken Umschau erklärt.

So konnte man bei einer App „seine persönlichen Daten mit der eigenen Nutzer*innen-Nummer anfragen. Dann bekam man eine ZIP-Datei zum Herunterladen zurückgeschickt. Allerdings konnte man einfach eine andere Nummer als die eigene angeben – und erhielt so die Daten von einem anderen Menschen zurück." 😯

Bei einem anderen Anbieter habe man sich mit etwas IT-Kenntnissen gar als Arzt oder Ärztin 🧑‍⚕️🧑‍⚕️ ausgeben können. Beide Apps haben ihre Sicherheitslücken nach Bekanntwerden schnell geschlossen. 👍

Wie das zerforschung-Team vorgegangen ist und welche Gesetzesänderungen es vorschlägt, lest ihr hier: https://lnkd.in/ecz_73nH

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